Johannes Bartholomäus Czernin

In den USA geboren, wuchs der lyrische Tenor zuerst in München und später in Salzburg auf. Nach einem begonnenen Medizinstudium am CLAEH in Punta del Este, Uruguay, beschloss er, sich voll und ganz dem Gesang zu widmen und begann sein Studium an der Universität Mozarteum in Salzburg.

Mittlerweile lebt der österreichische Künstler mit seiner Familie in Wien und studiert an der Universität für Musik u. darstellende Kunst (mdw) bei Claudia Visca.

Dort interpretierte er bei Produktionen der mdw u.a. die Rollen des Arlecchino/Pepe in Leoncavallos Pagliacci, den Liederverkäufer in Puccinis Il Tabarro und den Siegfried in Oscar Strauss Operette Die lustigen Nibelungen. 

Einen großen Erfolg feierte er mit seiner Rolle als Gustav in Thomas Desis zeitgenössischer Oper Die Verwechslung. Die Uraufführung dieser Oper hätte im Rahmen des Sirene Operntheater Festivals Die Verbesserung der Welt stattfinden sollen. Sie wurde aber, auf Grund der Pandemie, zu einem Opernfilm uminszeniert. Für seine stimmliche und darstellerische Leistung darin, erhielt Johannes B. Czernin sehr gute Kritiken.

Auch das Konzert und sakrale Musik haben für den jungen Sänger einen hohen Stellenwert.

Er debütierte im Februar 2020 unter Fabrizio Ventura als Testo/Erzähler in Schumanns Oratorium Das Paradies und die Peri in der slowakischen Philharmonie in Bratislava.

Die Zusammenarbeit mit Stephan Matthias Lademann an der mdw hat dazu geführt, dass die beiden bereits des Öfteren gemeinsam bei Liederabenden aufgetreten sind und im Februar 2021, mit Patrick Sellier und Michael Struber, die Taugler Liedertage ins Leben gerufen haben.